Der schriftliche Weg
ist eine besondere Art und Weise des Austausches und gelegentlich sinnvoll
Dem Lesen und Schreiben im spirituellen Bereich wohnt für mich ein wirklicher Zauber inne.
Dieser Weg ist im Vergleich zum persönlichen Gespräch aus meiner Sicht nicht mehr oder weniger geeignet, sondern er birgt andere Qualitäten in sich.
Vielleicht möchte man noch nicht gänzlich aus sich heraus treten . Gerade mit den spirituellen Erfahrungen, die so überwältigend und innere Grenzen auflösend waren, dass es schwer fällt, sie als Klang aus sich heraus in den Raum zu einem anderen, noch fremden Menschen zu senden.
Noch im Zweifel sein ob das, was man erfahren hat denn wirklich real war und der Schritt es laut und hörbar auszusprechen ist dann wie ein Sprung in eiskaltes Wasser.
Was machen diese neuen Erkenntnisse mit mir? Werden sie mein Leben nun verändern? Wohin geht die Reise? Wenn ich hörbar darüber spreche, ist es so endgültig. Was ich gesagt und ausgesprochen habe steht in der Welt. Doch wenn ich schreibe, hat es noch etwas Zartes, Umhülltes und Beschützendes.
Die geschriebenen Worte können dann ein erster, zarter Schritt voller Behutsamkeit sein, das Erlebte als Realität zu akzeptieren und es als kleine Blüte eines Bewusstseinsprozesses in die Welt zu setzen, so, dass diese von anderen Menschen wahrgenommen werden kann.